Musikverein Griedel e.V.

Mitglied des Hessischen Musikverbandes e.V.

Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Friedberg/Hessen unter der Nummer VR 1288

 

 

Musikverein Griedel * Raiffeisenstraße 13 * 35519 Rockenberg                                                                                                                                                                                                                     

   März 2016

Satzung

 

  1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Musikverein Griedel“ und hat seinen Sitz in 35510 Butzbach – Griedel. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen werden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  1. Zweck und Ziel

Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik und die Jugendarbeit. Die Ziele des Musikvereins sind die Pflege und Erhaltung der Volksmusik, die Ausbildung Interessierter, insbesondere Jugendlicher, um den Weiterbestand und das Leistungsniveau des Vereins zu gewährleisten und zu verbessern.

  1. Gemeinnützigkeit

Der Musikverein Griedel verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsvorschriften der AO von 1977 (§§ 51 – 68 AO).

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder von Organen oder von Organen eingesetzte Personen erhalten, mit Ausnahme des Aufwendungsersatzes, in ihrer Eigenschaft als Mitglieder oder Organmitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Aufwendungsersatz kann in Form des Auslagenersatzes (Erstattung tatsächlicher Aufwendungen) oder in Form des pauschalen Aufwendungsersatzes (z.B. Ehrenamtspauschale) geleistet werden. Maßgeblich sind die Beschlüsse des zuständigen Organs, die steuerlichen Vorschriften und Höchstgrenzen, sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.

  1. Mitglieder des Vereins

Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern. Aktiv sind alle Mitglieder, die in der Kapelle des Musikvereins oder im Vorstand tätig sind.

Zur Aufnahme in den Verein sind eine schriftliche Beitrittserklärung, sowie eine vorbehaltlose Anerkennung der Vereinssatzung erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand. Er kann Aufnahmegesuche ohne Angabe von Gründen ablehnen. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter, hierin liegt auch die Zustimmung zur Teilnahme an Abstimmungen in der Mitgliederversammlung.

  1. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt

  1. mit dem Tode des Mitgliedes

  2. durch freiwilligen Austritt, dieser muss durch schriftliche Erklärung an den Vorstand erfolgen

  3. durch Ausschluss. Der Ausschluss ist durch den Vorstand auszusprechen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert. Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats eine Beschwerde zulässig, über die die Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zu dieser Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

Die Wiederaufnahme eines freiwillig ausgeschiedenen Mitgliedes kann jederzeit erfolgen.

  1. Beiträge

Der Verein erhebt einen jährlichen Beitrag. Die Höhe wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Jugendliche unter 18 Jahren und Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Mitglieder, die sich besondere Verdienste zum Wohl des Vereins erworben haben, können auf Beschluss des Vorstandes beitragsfrei geführt werden. Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss verfällt der gezahlte Beitrag für das laufende Geschäftsjahr.

  1. Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder des Vereins sind dazu verpflichtet, die Vorschriften der Satzung, sowie die Vorstands- und Mitgliederbeschlüsse einzuhalten.

  2. Sie haben die in der Satzung niedergelegten Grundsätze zu fördern.

  3. Sie sind verpflichtet, übernommene Ämter und Verpflichtungen gewissenhaft zu erfüllen.

  4. Sie sind dazu verpflichtet, die Beiträge pünktlich zu zahlen.

  5. Sie haben das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln und sind zu vollem Ersatz von mutwillig beschädigtem oder schuldhaft verlorenem Vereinseigentum verpflichtet.

  1. Organe des Vereins

Die Organe sind:

  1. die Mitgliederversammlung

  2. der Vorstand

  1. Mitgliederversammlung

A: Die ordentliche Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins.

  1. Sie muss mindestens einmal jährlich vom Vorstand einberufen werden.

  2. Die Einladung muss mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin in der Butzbacher Zeitung erfolgen und die Tagesordnungspunkte enthalten.

  3. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens 1 Woche vor der Versammlung beim 1. Vorsitzenden schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen.

  4. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder des Vertreters geleitet.

  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

  6. Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung muss ein Protokoll erstellt werden, welches vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

  7. Bei Personenwahlen wird durch Stimmzettel oder durch Handzeichen gewählt. Stehen zwei oder mehrere Kandidaten zur Wahl, so ist in geheimer Abstimmung zu wählen. Erreicht von mehreren Kandidaten niemand die absolute Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Die Wahlen haben einzeln zu erfolgen.

  8. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand auf zwei Jahre.

  9. Sie setzt die Mitgliedsbeiträge fest und es obliegt ihr die Genehmigung der Jahresrechnung, sowie die Entlastung des Vorstandes.

  10. Ihre Aufgabe ist ferner die Wahl der Kassenprüfer und die Beschlussfassung über Satzungsänderungen. Beides muss mit zwei Drittel Mehrheit beschlossen werden. Gleiches gilt für die Entscheidung über den Widerspruch von Mitgliedern gegen einen Ausschluss, sowie die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

B: Die außerordentliche Mitgliederversammlung:

  1. Der Vorstand kann von sich aus eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

  2. Auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Drittel aller Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

  3. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

  1. Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  1. geschäftsführender Vorstand

  1. 1. Vorsitzender

  2. 2. Vorsitzender

  3. Schriftführer

  4. Kassenverwalter

  1. als Beirat fungierenden Vorstandsmitgliedern

  1. Jugendwart

     
  2. Noten- und Instrumentenwart

  3. 2 Beisitzer der Aktiven

  4. 2 Beisitzer der Passiven

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

Der erste oder zweite Vorsitzende gemeinsam mit einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied.

  1. Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt, bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ist der Vorstand befugt, bis zur Beendigung des laufenden Geschäftsjahres einen Nachfolger einzusetzen.

  2. Nicht anwesende Mitglieder können nicht in den Vorstand gewählt werden, es sei denn, dass eine schriftliche Erklärung desselben bei der Versammlung vorliegt, dass sie im Fall einer Wahl das Amt annehmen.

  3. Der Vorstand hat in der Mitgliederversammlung Rechnung über seine Verwaltung des abgelaufenen Jahres abzulegen.

  4. Der Vorsitzende bzw. der 2. Vorsitzende beruft und leitet die Vorstandssitzungen. Eine Vorstandssitzung muss einberufen werden, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangen. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

  5. Der Kassenverwalter hat über Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und am Ende eines Geschäftsjahres Rechnung abzulegen.

  6. Der Schriftführer führt über die Vorstandssitzungen Protokoll.

  7. Der Noten- und Instrumentenwart verwaltet den Bestand an Noten. Er hat für dessen ordnungsgemäße Aufbewahrung und Vollständigkeit zu sorgen. Weiterhin ist er für die vereinseigenen Instrumente und für sonstiges Inventar des Musikvereins verantwortlich Er hat ein Verzeichnis über die vereinseigenen Instrumente und deren derzeitige Benutzer zu führen. Ferner hat er für den ordnungsgemäßen Zustand dieser zu sorgen.

  8. Dem Jugendwart obliegt die Betreuung der aktiven und auszubildenden Jugendlichen. Er ist deren Vertreter im Vorstand.

  1. Die Beisitzer der Aktiven und Passiven haben in Vorstandssitzungen volles Stimmrecht und sollen zu allen nicht besonders erwähnten Aufgaben herangezogen werden.

  2. Ein ernannter Ehrenvorsitzender kann an den Vorstandssitzungen teilnehmen, er hat jedoch kein Stimmrecht.

Die Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft nicht durch andere Personen vertreten lassen. Der Vorstand stellt Urkunden über Rechtsgeschäfte aus, die den Verein Dritten gegenüber binden.

  1. Ehrungen

  1. Bei den nachstehend genannten Anlässen soll der Verein Ehrungen in Form eines Ständchens vornehmen:

  • Hochzeit, Silber- und Goldene Hochzeit von aktiven und passiven Mitgliedern.

  • Bei Aktiven und Passiven zum 50. Geburtstag und ab dem 60. Geburtstag alle 5 Jahre folgend.

  • Auf Wunsch kann jedem Mitglied an seinem Ehrentag durch Vorstandsbeschluss eine Ehrung zu teil werden.

  • Mit dem Ständchen ist grundsätzlich die Überreichung eines Geschenkes verbunden. Wird das Ständchen nicht gespielt, erfolgt die Ehrung in anderer Form. Auf Wunsch des/der Mitgliedes/Mitglieder entfällt diese Verpflichtung.

  1. Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können in der Mitgliederversammlung zu „Ehrenmitgliedern“ ernannt werden. Mitglieder werden zu Ehrenmitgliedern, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    1. wer mindestens 25 Jahre als aktiver Musiker im Verein mitgewirkt hat

    2. weibliche und männliche Personen die mindestens 35 Jahre dem Verein als passives Mitglied angehören

    3. wer mindestens 25 Jahre dem Verein angehört und das 80. Lebensjahr vollendet hat.

  1. Bei Beerdigung eines aktiven Mitgliedes durch Spielen eines Grabliedes und Kranzniederlegung. Verstorbenen Ehrenmitgliedern wird durch Spielen eines Trauerchorales, anlässlich des Gottesdienstes am darauffolgenden Sonntag gedacht. Verstorbenen passiven Mitgliedern wird anlässlich eines Gottesdienstes am Totensonntag eines jeden Jahres, durch Spielen eines Trauerchorales, gedacht.

  1. Instrumente, Noten und Uniformen

Vereinseigene Instrumente sollen an Lernwillige und Aktive ausgegeben

werden. Die Instrumente sollen grundsätzlich zur Benutzung im Verein zur Verfügung stehen. Bei überwiegender Benutzung in anderen Kapellen ist die Genehmigung des Vorstandes erforderlich. Die Ausgabe der Instrumente erfolgt durch den Noten- und Instrumentenwart nach vorheriger Genehmigung des Vorstandes.

Jedem Musiker obliegt die Sorgfaltspflicht für die ihm ausgehändigten Noten und Uniformteile.

  1. Haftung

Der Verein haftet nicht über die bestehenden Versicherungen hinaus gegenüber seinen Mitgliedern für die bei der Ausübung ihrer Tätigkeit etwa eintretenden Unfälle, Sachschäden oder Sachverlusten.

  1. Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Butzbach mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke innerhalb der Stadt Butzbach, für den Stadtteil Griedel, zu verwenden.

  1. Besonderheiten

Über alle in dieser Satzung nicht vorgesehenen Fälle entscheidet die Mitgliederversammlung bzw. der Vorstand, soweit es seine Befugnisse erlauben.

  1. Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 05. März 2016 in Kraft. Die Satzung vom 07. Januar 1967 sowie die Ergänzungen hierzu vom 21. Februar 1979, 5. Januar 1982, 10. Januar 1986 und 23. Februar 1991 treten gleichzeitig außer Kraft.